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Wie oft praktizierst du wirklich Yoga?

Wie oft praktizierst du wirklich Yoga? Interview mit Sabrina Klaubert

Kannst du ein Beispiel geben, wie dich Yoga in deinem Leben beeinflusst, wenn du nicht gerade auf der Matte praktizierst?

Yoga war von Beginn an mehr als nur regelmäßig ins Studio zu rennen. Vor allem eine regelmäßige Meditationspraxis und eine gesetzte Zeit um auf der Matte zu praktizieren am Morgen helfen mir dabei, gelassener durch den Tag zu gehen. Ich habe nicht ständig das Gefühl, dass mich jede Kleinigkeit aus der Bahn werfen kann, ich impulsiv und aus einem Moment der Überforderung heraus reagiere. Durch Yoga und Meditation, habe ich gelernt oftmals einen Schritt zurückzugehen und die Sachen so zu betrachten wie sie sind.

 

Yoga

Wo stufst du Yoga für dich persönlich ein, eher „als spirituelle Praxis“, „um deinen Körper fit zu halten“ oder irgendwo dazwischen?

Sowohl als auch. Yoga ist eine großartige Praxis um mich körperlich fit zu halten und war bis heute die einzige Art von Bewegung, die es mir erlaubt hat mich richtig wohl zu fühlen in meinem Körper. Aber für mich kann Yoga nie ganz losgelöst sein von einer spirituellen Praxis. Das merke ich auch immer wieder wenn ich die Balance verliere und ich zu intensiv auf die körperlichen Aspekte von Yoga bedacht bin - es fehlt mir einfach etwas.

Wie oft praktizierst du wirklich Yoga?

Ich habe eine morgendliche Routine - 20 Minuten Meditation, 20 Minuten Pranayama und 20 Minuten Asana Praxis. Hinzu kommen ca 3-5 Yogastunden in einem Studio dazu oder eine zusätzliche Asana Praxis am Nachmittag/Abend.

Verlierst du manchmal die Motivation, um Yoga zu machen? Was bringt dich zurück auf die yogamatte?

Immer wieder kommen Phasen auf, in denen es schwerer ist in der Praxis zu bleiben. Ich versuche mit mehr Verständnis auf dieses Gefühl zu reagieren und frage mich wieso ich gerade keine Motivation aufbringen kann. Oftmals ist das ein Zeichen dafür, dass ich mich zu sehr auf die rein physische Praxis konzentriert habe oder keine Kraft und Energie für die Yang Praxis habe - eine Yin Stunde im Studio ist da oftmals schon viel attraktiver. Aber selbst wenn nicht, ich finde es wichtig, dass Yoga mich in dem unterstützt was mir gut tut und ich auf mich und meinen Körper höre. Da gehört eben auch dazu, dass es Tage oder Wochen gibt, an denen ich weniger praktiziere oder meinen Fokus auf andere Bereiche der Praxis lege. Yoga hat so viele Farben und Formen - ich kann frei wählen was mir am Besten gefällt und mir wirklich gut tut.

Wen du nur eine Asana machen könntest, welche würdest du wählen?

Viparita Karani ! Ganz klar! Ob Müdigkeit, Überforderung, Stress, Kopfschmerzen oder einfach nur der Wunsch nach Entspannung, Viparita Karani ist immer die richtige Entscheidung! Wohin führt dich deine Yoga Praxis, was sind die nächsten Schritte? In schon ganz wenigen Wochen werde ich nach Indien reisen, um dort meine Ausbildung zur Yogalehrerin zu absolvieren. Ich habe das ganze Jahr darauf hingearbeitet, das Geld zusammen gespart und meinen Job und das Studium so angepasst, dass ich diese Zeit für mich nehmen kann und in die Lehren des Yoga eintauchen kann.

Was empfiehlst du, um zu lernen, los zu lassen und nicht an Dingen zu hängen?

Meditation ! Meditation hat für mich alles verändert. Und ich kann es selbst kaum glauben, dass ich das jetzt sage. Denn die ersten Erfahrungen mit Meditation waren sehr schwer für mich. Ich dachte, ich könne es einfach nicht, es sei nichts für mich. Aber irgendwas hat mich gehalten und ich habe weiterhin jeden Morgen versucht nur 5 Minuten zu meditieren. Heute hat es mich zu einem tiefgehenden Verständnis geführt, dass alles vergänglich ist. Ich konnte außerdem das Vertrauen ins Leben aufbauen. Diese Art von Gleichmut und auch Gelassenheit sind meiner Meinung nach das Wichtigste, um los zu lassen. Der Weg dahin? Meditation!

Bitte teile mit uns deine wichtigste Empfehlung für den modernen Menschen, basierend auf deinen eigenen Erfahrungen mit Yoga.

Yoga kann Alles und Nichts sein, daher meine Empfehlung: Erschaffe dein eigenes Yoga! Es ist eine Praxis, die es jedem ermöglicht einen ganz individuellen Raum zu erschaffen, der uns genau auf unserem gegenwärtigen Weg unterstützt. Genieße die Möglichkeit, etwas ganz Eigenes zu erschaffen !

Liebe Grüße aus Kopenhagen, Sabrina Klaubert | www.sabrinapatricia.com | @sabrinapatricia