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Yoga - "eine besondere Art zu sein" Interview mit Anastasia Shevchenko

Yoga - "eine besondere Art zu sein" Interview mit Anastasia Shevchenko

Anastasia Shevchenko ist die Gründerin und Geschäftsführerin der Berlin Yoga Conference und freiberufliche Yoga-Lehrerin. Sie ist eine Verfechterin authentischer Yoga-Erfahrung für Selbstheilung und Selbsttransformation. Ihr besonderes Interesse gilt der Schaffung von Brücken zwischen Yoga, Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Spiritualität.

Kannst du ein Beispiel geben, wie dich Yoga in deinem Leben beeinflusst, wenn du nicht gerade auf der Matte praktizierst?

Ich praktiziere Yoga seit 15 Jahren. Heute kann ich sagen, dass ich in jeder tägliche Aktivität "Yoga" übe, weil fortgeschrittenes Yoga nicht darin besteht, den Körper in eine umgekehrte Position zu bringen (obwohl das definitiv Spaß macht!); Yoga ist eine bestimmte Einstellung zum Leben und eine besondere Art, in der Welt zu sein.

Wo stufst du Yoga für dich persönlich ein, eher „als spirituelle Praxis“, „um deinen Körper fit zu halten“ oder irgendwo dazwischen?

Es ist definitiv beides, weil wir bestehen aus den Beiden: aus dem Körper und aus dem Spirit. Der Weg zur geistlichen Disziplin und spirituellen/transformierenden Übung/Erfahrung des Yogas ist durch den Körper.

Wie oft praktizierst du wirklich Yoga?

Also, die Asanas so oft wie ich kann. Das bedeutet momentan 5 Mal pro Woche, wenn beide Kinder ins Bett gehen (gegen 20Uhr).

Verlierst du manchmal die Motivation, um Yoga zu machen? Was bringt dich zurück auf die Matte?

Die Motivation nicht, aber manchmal fühle ich mich einfach erschöpft und zu müde. Wichtig ist einfach zu beginnen, Yoga zu machen: die Matte aufrollen, Sonnengrüßen machen,… dann fragt der Körper danach, weiter zu üben und ich folge den natürlichen, intuitiven Impulsen meiner Seele, die mir genaue "erzählen" was ich tun soll und was ich in dem Moment brauche.

Wen du nur eine Asana machen könntest, welche würdest du wählen?

Ich würde dann einfach sitzen, in Meditation, und mich sehr leise bewegen, um die Verspannungen des Tages aufzulösen.

Wohin führt dich deine Yoga Praxis, was sind die nächsten Schritte?

Momentan muss ich ganz viel für die Berlin Yoga Conference (24.-26. Mai 2019) arbeiten. Ich bin aber auch eine Mutter von zwei Kindern und helfe meinen Mann mit dem Kunst-Festival, das er schon das vierte Jahr macht. Meine Praxis besteht jetzt in der Idee, Balance zu finden, zwischen all den Verantwortlichkeiten und zugleich auf mich zu achten.

Was empfiehlst du, um zu lernen, los zu lassen und nicht an Dingen zu hängen?

Ha! Es gibt keine magische Lösung - We're only human! Einfach immer wieder, jeden Tag, durch Yoga oder irgendwelche anderen Techniken, Bewusstsein kultivieren und wenn du merkst, dass du was "falsch machst", korrigiere und mach weiter. :-) Just do your best!

Bitte teile mit uns deine wichtigste Empfehlung für den modernen Menschen, basierend auf deinen eigenen Erfahrungen mit Yoga.

Die modernen Menschen sollen durch Yoga lernen, dass sie Verantwortlichkeit für diese Welt tragen, und dass sie die Kraft haben, diese auszuüben, trotz der Ängste, mit viel Mitgefühl zu sich selbst und zu allem was am Leben ist.

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