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Yoga-Workshops mit Sharathji!

Yoga-Workshops mit Sharathji!

All das kann Teil eines Yoga-Workshops mit Sharathji sein!

Die Teilnahme an einem Yoga-Workshop kann vieles bedeuten, zum Beispiel etwas zu verbessern - das kann eine Asana sein, ein empfundenes Problem oder die Angst davor, etwas zu tun; es kann bedeuten, sein Wissen über Yoga zu vertiefen; oder Neugierde, weil man den Lehrer kennenlernen möchte; vom Lehrer gesehen zu werden; herauszufinden, ob einem der Lehrer dabei helfen kann, etwas das uns beschäftigt zu lösen; neue Freunde zu finden; tiefgehende Erlebnisse mit bestehenden Freunden zu teilen; zu sehen, wer teilnimmt; Teil von etwas Größerem außerhalb bestehender Routinen zu sein.

Sharath Astanga Yoga 2017-2-59

All das kann Teil eines Yoga-Workshops mit Sharathji sein!
Obwohl es sich um eine Led-Klasse handelt – wir sprechen hier von Led-Primary – und es viele Teilnehmer gibt, kann er Einzelpersonen gezielt dabei unterstützen eine Asana auszuführen, genau dann, wenn sie es brauchen.

Die Folgen sind verbesserte Kraft und Ausdauer, die für 6 Tage Led-Klassen benötigt werden, in denen wir seinem Rhythmus folgen und uns synchron bewegen, wie eine Schaar Vögel oder Fische. Von uns wahrgenommene Limitierungen können durch die mitreißende Energie in der Gruppe überwunden werden. Einige unserer Schüler haben in seinen Workshops hier in Kopenhagen zum Beispiel die Angst davor verloren, mitten im Raum in Sirshasana zu stehen.

Die Konferenz bietet außerdem eine schöne Gelegenheit, um mehr über Yoga als Lebensstil zu erfahren und auch, um Sharathji als Person etwas besser kennen zu lernen. Und nebenbei macht es auch Spaß! Sharathji wird eine ganze Woche in London Workshops geben, veranstaltet von Hamish und Anna, von Mittwoch, 10. bis Montag 15. Juli – astangayoga London 

Workshops mit Sharathji vom 3. bis 8. Juli in Stockholm und 17. bis 22. Juli in Kopenhagen. 

 

Interview mit dem Astangayoga-Meister Paramguru R. Sharath Jois von Mysore – von seinen Schülern liebevoll Sharathji genannt

Sharathji kommt wieder nach Skandinavien, um seine Schüler zu besuchen und Yoga hier für alle zugänglich zu machen. Das ist ein Interview mit Sharathji über seinen Unterricht und das Yoga, das er praktiziert und weitergibt, das Jens Bache per Video-Anruf am Freitag, 21. Juni um 18:30 Uhr (Zeit in Mysore) führen durfte.

Jens: Sharathji, können Sie uns bitte in ein paar Worten über Astangayoga erzählen?

Sharathji: Astangayoga basiert auf Patanjalis Yogasutra, der 8-fache Pfad bestehend aus Yama, Nyama, Asana, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi. Im Astangayoga konzentrieren wir uns mehr auf Asana, die dritte Disziplin.

Wir praktizieren Yoga, um einen ausgeglichenen und gesunden Zustand aufrecht zu erhalten, in physischer und psychischer Hinsicht. Damit möchten wir eine gleichmütige Geisteshaltung erreichen, das Ziel des Yoga. Mithilfe von Yoga können wir ein ausgeglichenes Leben führen.

Jens: Wir freuen uns, dass Sie wieder Skandinavien besuchen, dies wird Ihr siebenter Besuch in Kopenhagen und vierter in Stockholm sein. Viele Schüler sagen, dass Sie anscheinend gerne hierher kommen. Gibt es etwas, das Sie an Skandinavien und den Schülern hier besonders mögen?

Sharathji: Die Skandinavier sind wirklich nett, sie sind gelassen, liebenswürdig und gutmütig – natürlich sind Menschen in anderen Ländern auch sehr nett.

Die Schüler in Skandinavien sind sehr fokussiert, sie wollen tiefer in Sadhana (die spirituelle Praxis) eintauchen und sie möchten, dass ich nach Skandinavien komme. Wenn es Interesse  und Enthusiasmus gibt, mehr zu lernen, dann möchte der Lehrer kommen und lehren. Wenn es keine Nachfrage gibt, verliert der Lehrer das Interesse. Wenn die Schüler mehr lernen möchten, dann komme ich!

Jens: Sie reisen und besuchen viele Teile der Welt – Europa, Asien und Amerika. Ist es für Sie anders Workshops rund um die Welt zu geben, als in Mysore zu lehren?

Sharathji: Der Inhalt ist derselbe, die gleiche Methode. Beim Reisen geht es nicht um mich, sondern darum, Schüler zu lehren, ihnen die Methode verständlich zu machen. Meine einmonatige Reise widme ich dem Unterrichten von Schülern und meiner Aufgabe, Yoga zu verbreiten.

Und ich weiß auch, dass nicht alle nach Mysore kommen können. Viele haben eine Arbeit, die sie nicht verlassen können, und Familien. Und mir ist auch bewusst, dass nicht alle Schüler, die sich bewerben um nach Mysore zu kommen, dies erreichen können. Reisen ist ein Weg für mich, mehr Menschen zu erreichen, mehr Yoga zu unterrichten, um die Lehre des Yoga zu verbreiten.

Die Grundlagen des Yoga-Unterrichts sind dieselben wie in Mysore. In Mysore wird Einzelunterricht gegeben, aber es handelt sich um das gleiche Yoga, es gibt keinen Unterschied, nur den Ort, das ist alles.

Jens: In welcher Verbindung steht Ihre eigene Yoga-Praxis mit dem, wie Sie unterrichten?

Sharathji: Zuerst muss man erleben, was Yoga ist. Es ist unmöglich zu unterrichten, wenn man Yoga nicht zuerst für sich erfahren hat. Ich muss zuerst erleben, wie es auf meinen Körper und Geist wirkt, bevor ich es anderen weitergeben kann.

Ohne unsere eigenen Erfahrungen können wir nicht zum Lehrer werden. Yoga ohne Erfahrung zu unterrichten endet in einem Desaster. Zuerst musst du für dich selbst Sadhana entwickeln, danach kannst du unterrichten.

Das ist so, als ob du ein Ingenieur bist und eine gute Anlage bauen musst. Ein Ingenieur muss wissen, was er tut – genauso verhält es sich beim Yoga.

Jens: Können Sie ein paar Beispiele geben, wie sich Ihre Yoga-Praxis auf Ihr Leben auswirkt?

Sharathji: Yoga zu praktizieren macht mich zu einem besseren Menschen. Yoga beeinflusst mein Leben, mein Wohlbefinden und es macht mich gelassener. Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen, in vielen Farben, die den Verstand ablenken. Yoga und Sadhana beruhigen den Verstand. Mit einem ruhigen Verstand wird der innere Geist nicht aus dem Gleichgewicht gebracht. Man kann mit jeder Situation gut umgehen und angemessene Entscheidungen treffen.

Jens: Sie haben kürzlich ein neues Buch mit dem Titel „Ageless“ veröffentlicht, das sich etwas von Ihrem vorherigen Buch, Anusthana, unterscheidet. Können Sie uns mehr davon erzählen?

Sharathji: „Ageless“ wurde geschrieben, um Yoga jedem verständlich zu machen und eine breitere Perspektive zu vermitteln, so dass mehr Menschen mit Yoga erreicht werden können – auch über die Astanga-Community hinaus. Viele Menschen leiden an physischen und psychischen Krankheiten. Das Buch enthält ein bisschen von allem – Lebensstilveränderung, körperliche Fitness, Ernährungsempfehlungen, Schlafgewohnheiten und Gesundheitstipps, wie man mit ein paar Asanas gesund und aktiv bleibt. Asana ist ein Teil von Yoga, aber in dem Buch geht es darum, wie man ein gutes Leben führt, es geht um den Lebensstil, den man verfolgt.

Es geht in dem Buch darum, wie man gesund bleibt bzw. wie man mit ein paar Veränderungen gesünder wird. Es geht darin nicht nur um einen der 8 Pfade des Yoga, sondern um ein paar Veränderungen, die zu Gesundheit verhelfen können.

Jens: Wie oft und regelmäßig muss man praktizieren, um gesundheitliche Effekte zu erzielen?

Sharathji: Je mehr man tut, umso besser. Man sollte an so vielen Tagen wie möglich praktizieren. Man kann seine Gesundheit verbessern, wenn man 4 bis 5 mal pro Woche Yoga praktiziert, 6 mal ist besser. Yoga sollte jeden Tag in der Früh praktiziert werden, um sich den ganzen Tag über energetisch zu fühlen. Wenn man in der Früh Yoga macht, hat man ausreichend Energie für die Arbeit. Es fördert einen ruhigen Verstand, um bei der Arbeit das Beste geben zu können.

Jens: Gibt es etwas, das Sie Menschen sagen wollen, die noch nie Astangayoga praktiziert oder Sie noch nicht getroffen haben?

Sharathji: Kommen Sie und versuchen Sie es.
Auch Anfänger können zu den Workshops kommen, um Yoga zu erleben. Es ist nichts falsch daran, zu kommen und es zu versuchen, einige werden es mögen und andere nicht. Es gibt unterschiedliche Persönlichkeiten, aber es ist nie falsch, es zu versuchen.

Kommen Sie und versuchen Sie es Ihrer Gesundheit zuliebe. Eine gute Gesundheit ist am wichtigsten, um das Leben genießen zu können und Yoga hilft dabei. Kommen Sie und versuchen Sie es, es wird Ihnen helfen.

Jens: Vielen Dank Sharathji, dafür dass Sie uns auf so fürsorgliche Weise Einblicke gewährt haben. Wir freuen uns sehr, Sie bald hier in Skandinavien begrüßen zu dürfen.

Jens Bache führte dieses Interview mit Unterstützung von Susanna
Finocchi, Astanga Yoga Kopenhagen. Lisa Laler, Yogashala Stockholm, trug
dazu bei, die Fragen des Interviews zu formulieren.

Workshops mit Sharathji vom 3. bis 8. Juli in Stockholm mit Lisa & Lotta und 17. bis 22. Juli in Kopenhagen mit Susanna und Jens. 

Sharathji wird eine ganze Woche in London Workshops geben, veranstaltet von Hamish und Anna, von Mittwoch, 10. bis Montag 15. Juli – astangayoga London